© 2018 by ANNA ZIMRE

BIOGRAPHIE

Obwohl nicht in einer Musikerfamilie aufgewachsen, kam Anna durch die Förderung ihrer musikliebenden Eltern schon früh mit Musik in Berührung (ihren ersten Musikunterricht erhielt sie von ihrer Mutter auf der Blockflöte).

Nach dem Abitur und einem Jungstudium am Landeskonservatorium Vorarlberg in den Fächern Violoncello und Klavier führte Annas Weg aber zunächst an die Universität.

Nach Umwegen über verschiedene Studiengänge (u.a. einem abgeschlossenen Studium der Kulturwirtschaft) und dank dem Impuls ihrer Schwester, der Oboistin Tatjana Zimre, kam Anna schließlich zum Barockcello.

 

Es war Liebe auf den ersten Strich. Die Spielhaltung ohne Stachel, die das Cello fast zu einem eigenen Körperteil werden lässt, der warme Ton der Darmsaiten, die Sprache der barocken Phrasierung, die Freiheit und Selbstbestimmtheit der Interpretation und das Spielen aus Manuskripten, die intellektuelle Beschäftigung mit den Quellen und den Grundlagen der barocken Musik – es war wie nach langer Suche zu Hause angekommen zu sein. Als dann auch noch die Viola da Gamba auf den Plan trat, war das Glück vollkommen. Nun spielt sie neben Barockcello und Violoncello Piccolo auch alle Größen der Gambe.

 

Nach dem Studium bei Kristin von der Goltz (Barockcello) und Hartwig Groth (Viola da Gamba) an der Hochschule für Musik und Theater München setzt Anna ihre Ausbildung am Mozarteum Salzburg bei Vittorio Ghielmi fort. Daneben konzertiert sie regelmäßig mit Ensembles wie Academia Montis Regalis, Händelfestspielorchester Halle, La Folia Barockorchester, Kölner Akademie, Hofkapelle München und ist bei namhaften Festivals zu Gast, u.a. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Händel Festspiele Halle, Wratislavia Cantans Bresslau, Esto es Mozart Festival Mexiko, Niedersächsische Musiktage. Sie erhielt sie wichtige musikalische Impulse u.a. von Alfredo Bernardini, Ophelie Gaillard, Gerhard Darmstadt, Friederike Heumann.

Ihre beiden von ihr gegründeten Ensembles liegen Anna besonders am Herzen. Die Kammermusikformation Aria Variata wurzelt in jungen Studienjahren an der Münchner Musikhochschule. 2017 erschien ihre erste CD „G.B.Platti – ein Italiener in Würzburg“ mit selten gespielten kammermusikalischen Werken für Oboe, Cello, Fagott und Cembalo.

Das Barockorchester Munich Baroque wurde 2017 mit einem fulminanten Debütkonzert aus der Taufe gehoben und ist dabei, sich in der Münchner Konzertlandschaft einen Namen zu machen.