Di., 07. Juni

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Aula der Martin-Luther-Universität

Timur und Bayezid - Händelfestspiele Halle

Musik aus „Tamerlano”-Vertonungen von G. F. Händel und Zeitgenossen sowie Musik aus dem Osmanischen Reich

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Zeit & Ort

07. Juni, 19:00

Aula der Martin-Luther-Universität, Halle (Saale), Deutschland

Über die Veranstaltung

Musikalische Leitung und Konzept: Mehmet C. Yeşilçay Solist*innen: Laila Salome Fischer (Sopran), Gerald Thompson (Countertenor), Jorge Morata (Tenor), Mazen Mohsen (orientalischer Gesang, Sprecher) Pera Ensemble

Kein anderer versteht es besser als Mehmet C. Yeşilçay, die Klangwelten des Orients und des Okzidents zu einer sinnlichen Mischung für den Konzertsaal zu vereinen. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen die „Tamerlano”-Vertonungen von G. F. Händel und Zeitgenossen sowie Musik aus dem Osmanischen Reich. Tamerlan, besser bekannt als Timur oder Timur Lenk, war geschichtlich einer der gewaltsüchtigsten Herrscher zu Beginn des 15. Jahrhunderts, der die Wiederherstellung des Mongolischen Reiches anstrebte und dabei in kriegerischen Konflikt mit dem Osmanischen Reich unter Sultan Bayezid I. geriet. Das Libretto von Agostino Piovene, dessen Inhalt scheinbar den Konflikt zwischen Bayezid und Tamerlan, aber hauptsächlich allegorische und philosophische Themen behandelt, war Vorlage für fast 40 Vertonungen bis 1810.

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